Schwedenzeit in Stralsund

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Die sogenannte „Schwedenzeit“ bezeichnet die mehr als 160 Jahre währende Periode der schwedischen Herrschaft in Stralsund und Vorpommern. Was 1628 während des Dreißigjährigen Krieges als militärische Hilfe gegen die Kaiserlichen Truppen begann und mit dem Westfälischen Frieden 1648 besiegelt wurde, endete 1815 mit dem Erfolg der Napoleonischen Befreiungskriege und dem Wiener Kongress.

Mehrere Generationen der Stralsunder und Vorpommerschen Bevölkerung wurden indes geprägt von der Herrschaft der „Drei Kronen“, die die Königreiche der Schweden, Goten und Wenden seit dem 14. Jahrhundert miteinschlossen. Landläufig hieß es sogar: „Unter den Drei Kronen lässt es sich gut wohnen!“

Schwedische Herrschaft bedeutete speziell für Stralsund immer wieder unerträgliche Belagerungen fremder Truppen im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen, Sitz des Schwedischen Generalgouverneurs in der Hansestadt seit 1720, die schwedische Landesaufnahme, aber auch den Austausch von Kunst, Kultur und Wissenschaft.

So bildet die „Wunderkammer“ des Axel Graf von Löwen den Grundstock der Sammlung des heutigen STRALSUND MUSEUM. Der Generalgouverneur vermachte seine Schätze der Hansestadt, in der er lange lebte und arbeitete. Aber nicht nur Objekte aus dieser Kollektion präsentiert das STRALSUND MUSEUM in der Ausstellung „Schwedenzeit in Stralsund – Museum auf der Straße“, sondern auch Alltagsgegenstände, Waffen und Produkte aus der Blütezeit der Stralsunder Manufakturen.

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