Goldschalen aus Langendorf

Bronzezeit (1300 - 1100 v. Chr.)

Die Langendorfer Goldschalen zählen zu den kostbarsten Exponaten der ur- und frühgeschichtlichen Sammlung. Wie auch der Goldschatz von Hiddensee sind diese Goldpreziosen im 19. Jahrhundert gefunden worden. Sie wurden bei Feldarbeiten auf einem Acker zu Langendorf bei Lüssow (ca. 7 km von Stralsund entfernt) entdeckt. Der Bauer gab sie nach der Bergung zunächst seiner Frau, welche die Schalen wiederum als Blumentöpfe verwendete. Nachdem sie durch diese Nutzung nicht anliefen, wurde der Lehrer des Ortes zu Rate gezogen. Der erkannte den Wert der Schalen und informierte den damaligen Museumsdirektor Dr. Rudolf Baier. 1895 zahlte der erste Museumdirektor 460 Mark an den Feldarbeiter. Beide Gefäße waren bei der Bergung ineinander gestellt. Es lässt darauf schließen, dass sie aus einem Grab stammen. Sie können in den gleichen kulturellen Rahmen eingeordnet werden, wie die Himmelsscheibe von Nebra.

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