Meldung vom 05.11.2017

Stargard, Stralsund, Gryfino - Trialog in der bildenden Kunst

Bildende Künstler der Hansestadt Stralsund werden gemeinsam mit Kunstschaffenden der polnischen Städte Stargard und Gryfino vom 11. November an bis zum 15. April 2018 im STRALSUND MUSEUM eine repräsentative Gemeinschaftsausstellung zeigen.

Die Bandbreite der Arbeiten reicht dabei von realistischen über expressive bis hin zu abstrakten Exponaten der Malerei, Kalligraphie, Bildhauerei und Objektkunst.

Die bildenden Künstler aus Stralsund (Anita Riechert, Gieselheid Tröster, Dr. Franz-Albert Tröster und Raik Vicent) konnten sich bereits im Februar/März 2017 mit ihren Arbeiten auf Einladung des Brama-Kunstvereins in der polnischen Stadt Stargard einem kunstinteressierten Publikum stellen. Mit dieser Ausstellung konnte die bereits im Jahre 2002 zwischen dem Pommerschen Künstlerbund und polnischen Künstlern der Region Szczecin beschlossene Zusammenarbeit auf dem Gebiet der bildenden Kunst wiederbelebt werden. Zugleich trug diese Exposition zur Vertiefung der Beziehungen zwischen den Partnerstädten Stralsund und Stargard auf dem Sektor der bildenden Kunst bei.

Die vier Stralsunder Künstler fühlen sich als Mitglieder des Pommerschen Künstlerbundes besonders der Gestaltung der regionalen historischen, landschaftlichen, kulturellen und sozialen Themen verpflichtet und wollen den Blick der Menschen darauf mit künstlerischen Mitteln schärfen. Dieser länderübergreifende Kulturaustausch von bildenden Künstlern der Hansestadt Stralsund mit den polnischen Künstlern aus Stargard Edyta Olejarz, Patrycja Mroz, Andrzej Kowalski, Ludmila Sabadini sowie aus Gryfino Karina Tyła, Małgorzata Ragan, Ella Stasiak und Monika Kuriata befördert die Verbundenheit und Liebe der ausstellenden Künstler zur Euroregion Pomerania. Der besondere Reiz dieser Ausstellungen im STRALSUND MUSEUM wird durch die Vielfalt der künstlerischen Handschriften zum Ausdruck kommen und hoffentlich zu einem intensiven Gedankenaustausch anregen.

Der kunstinteressierte Besucher kann gespannt darauf sein, wie sich die Künstler dem jeweiligen Thema angenähert haben und wie die einzelnen Exponate miteinander korrespondieren. Zur Vernissage am 10. November um 18 Uhr im Katharinenkloster werden die Besucher die Möglichkeit haben, mit den anwesenden Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Text & Fotos: Dr. Franz-Albert Tröster